Ein Schuss …

 

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Quelle: Pixabay, MustangJoe, LINK

Wo sind die Anderen? Ein kurzer Blick über die Schulter zeigt ihr, dass sie es wirklich geschafft hat sich frei zu kämpfen, hier auf dem Feld. Und da! Ein perfekter Pass direkt vor ihre Füße. Wahnsinn! Gekonnt lenkt sie im Laufen den Ball nach vorne. Gedämpft bekommt sie das Raunen mit, das von den Tribünen zu ihr hinüberschwappt und sich euphorisch auf ihre brennende Lunge legt. Victory! Victory! Victory, brüllt sie sich innerlich an und führt den Ball weiter. Victory! Victory! VIC– und dann schießt sie. Der Torwart springt nach links, doch der Ball geht rechts oben ins Netz. –TOR! TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR! AUUU! AHHHHHH…

„Flo. Flo. Flo! Flo! FLORENTINE!“ „Was?“ murmelt Flo noch im Halbschlaf. „Du hast geträumt.“ Flo ist plötzlich hellwach. „Scheiße, warum tut mein Fuß so weh?“ „Ich weiß nicht warum, aber du hast im Schlaf gegen die Heizung getreten!“ Die Beiden schauen sich den Fuß an, der bedenklich anschwillt. „Ich denke, dass ich dich zum Arzt fahren sollte.“ Florentine nickt fassungslos. Sie hatte sich so auf das Fußballspiel am Abend gefreut …

 

 

 

(und wieder ein Text zum Geschichtengenerator von Jutta Reichelt. Vorgegeben waren diesmal VICTOR (ja, na gut, eigentlich mit „k“, aber wer wird da schon kleinlich sein?) und WO SIND DIE ANDEREN? )

 

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10 Gedanken zu “Ein Schuss …

    1. Hey Lilly! Das freut mich, wenn dir die Demontage gefällt 🙂 Die Anderen müssten in der Nähe von Flo sein, weil sie sich sonst im „Abseits“ befinden würde- sie waren nur nicht mehr direkt hinter ihr. (ich TUE gerade so, als würde ich etwas von Fußball verstehen, lach – merkt man das? ) Bis bald und sonnige Grüße! Pauline

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  1. Das ist auch schön (obwohl ich von Fußball nichts verstehe) 🙂

    Kleinlich sein könnten Leute, die Viktor mit „k“ heißen (kurioserweise kennt sowohl das Atelier-Kind einen in seinem Alter und in meiner Oberstufe gab es einen, der jetzt etwa 34 sein müsste). Wäre jedenfalls die logische Folge davon, dass Victors mit „c“ es auch möglicherweise nicht so toll finden häufig mit „k“ geschrieben zu werden, also Victors und Viktors mit dem typischen Problem von Menschen, deren Vorname bei gleichem Klang verschieden geschrieben werden kann (Kristina/Christina, Thorsten/Torsten/, Klaus/Claus, Karl/Carl, etliche Varianten von Philipp oder Yannick, Fynn/Finn, Hanna/Hannah, Isabel/Isabell/Isabelle etc. )

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      1. Das mit den Namen? Dürfen papierne Verfassermenschen das dann nicht, wenn du nur Bloggerleut erwähnst? 😉 Ich muss mal den Handschuhschenker fragen, der hat irgendein uraltes Buch, das so uralt ist, dass es veröffentlicht wurde als es noch keine Heimcomputer oder irgendwas dem Internet Vorgehendes für Privatleute gab. In dem Buch gibt es einen Namensvetter von ihm. Gleiche Schreibweise. Aber auch jemand, der so mit Nachnamen heißt (ist möglicherweise gängiger als der Vorname), bloß nicht auf -ig geschrieben endend sondern wie gesprochen -ich, das führt in diesem Buch wohl zu einiger Verwirrung. Hatte der Autor dieses Buches keine künstlerische Freiheit?! 😉

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  2. Das konstruierte Wort „Vic-Tor“ ist ein Wortspiel, nicht auf Personen bezogen und bezeichnet auch nicht namentlich eine Person, sondern eine Mischung von Victory (Sieg) und Tor. Der „Viktor“ aus Juttas Geschichtengenerator ist eine fiktive Bezeichnung, bestehend aus 6 Buchstaben, die ich frei für mich genutzt habe. Nicht mehr und nicht weniger 😉

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  3. Also, ich bin in gleich mehreren Hinsichten ganz begeistert und freue mich sehr an Vic-Tor: da ist zum einen, ich kann nicht anders, als damit herauszuplatzen die prekäre Situation „meines“ Vereins Werder Bremen – und wie heisst der Trainer? Genau! Viktor Skripnik. „Viktor, mein Viktor“ nannte die Mutter einer Fan-Freundin ihn, als er noch Spieler bei Werder war und all das schwingt für mich mit in diesem schönen Text, der mich zugleich an einen sehr schönen kurzen Text von Antje Ravic Strubel über eine Fußballerin denken lässt. Und dann finde ich das Wortspiel einfach richtig klasse! Herzliche Grüße!

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    1. Ach, das freut mich jetzt sehr, dass es sogar einen wichtigen Fußball-Viktor gibt, an den der Text erinnert! 🙂 Wer ein „Tor“ im Namen trägt, scheint prädestiniert für das Fußball-Spielen zu sein! Herzliche Grüße zurück!

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