Lieb(st)er-Award

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Quelle: Ben_Kerckx, pixabay.com Link

 

Die liebe Colleen, Betreiberin des Blogs Glück ist überall, hat mich für den Lieb(st)er – Award nominiert! Ich freue mich sehr über diese Ehre! Danke sehr!!

Die Regeln des Lieb(st)er–Awards

  1. Beantworte die 11 Fragen der Person, die dich nominiert hat
  2. Verlinke die Person, die dich nominiert hat
  3. Nominiere deinerseits Blogs, die dir gefallen und die weniger als 200 Follower haben
  4. Stelle diesen Blogbetreiber*innen 11 neue Fragen
  5. Variiere fröhlich, wie es dir gefällt, in der Anzahl der Fragen, die du selbst stellen magst und in der Anzahl der Blogs, die du nominieren möchtest (meine – Paulines Variante)

 

Colleen stellte mir die 11 folgenden Fragen:

  1. Was ist dein Antrieb zu bloggen?

Das Bloggen ist ein Teil meines Studiums des Biografischen und Kreativen Schreibens. Unsere Aufgabe ist es von Anfang Januar bis Ende März zu bloggen und dabei Netzwerke aufzubauen. Mir gefallen diese Aufgabe und der Austausch hier sehr und ich bin immer wieder überrascht, auf wie viele kreative, schreibende Menschen ich treffe. Mich begeistert auch der Austausch in Schreibgruppen und die gegenseitige Begleitung im Schreibprozess. Ich denke, dass ich über den März hinaus, weiter bloggen werde.

  1. Hast du Schreib-Vorbilder? Idole? Große Einflüsse? (Autoren/ Redakteure/ Dichter/ Blogger*innen etc.)

Oh, das sind so Viele! Würde ich mehrere Einzelne aufzählen, würde ich mich später ärgern, wenn ich Jemanden vergessen hätte.

Mich inspiriert es, wenn sich Menschen für ihre Träume einsetzen und an ihr Talent glauben. So z.B. Benedict Wells, der nach dem Abi wusste, dass er nicht studieren möchte, sondern gleich zu schreiben begann. Und trotz Absagen von vielen Verlagen, nahm ihn dann, als jüngsten Autor überhaupt, der Diogenes Verlag unter Vertrag. Das ist wie ein kleines Märchen und es gibt anderen Schreiber*innen Hoffnung, die ihren Traum nicht aus den Augen verlieren.

  1. Zweifelst du manchmal an deinen Texten? Warum (nicht)?

Der Zweifel ist mein ständiger Begleiter. Durch unsere innige Vertrautheit verliert er glücklicherweise langsam an Schrecken. Vielleicht wird es möglich ihn irgendwann zu meinem Motivator zu machen…

  1. Was liest du so? (Bücher/ online etc.)

Ich lese viele Romane, aber auch Fachbücher (Psychologie, Soziologie, Philosophie)… Zuletzt (ohne die Bücher zu rezensieren, sonst sprengt das den Rahmen- es handelt sich wirklich um die Bücher, die ich zuletzt las): Benedict Wells: Vom Ende der Einsamkeit; Jutta Reichelt: Wiederholte Verdächtigungen; Anthony Doerr: All the light we cannot see; Dorothy Parker: Du warst ganz prima; Julia Engelmann: Wir können alles sein, Baby; Erich Fromm: Authentisch leben

Hier bei WordPress folge ich unterschiedlichsten Blogs.

  1. Was macht dich generell glücklich und wie fühlt sich das an?

Geteiltes Glück! Und heute im Speziellen, die Tatsache, dass ich ausschlafen konnte. 🙂 Wenn ich glücklich bin, fühle ich eine Leichtigkeit und ein angenehm warmes Gefühl im Bauch.

  1. Kannst du was über Liebe erzählen?

Die Liebe ist besser, vielfältiger das Leben,

als meine Versuche, dieses wiederzugeben.

  1. Wenn es keine Konsequenzen hätte, wie würdest du deinen heutigen Tag gestalten?

Meine Sachen packen und spontan ans Meer fahren, um den Wellen zu lauschen.

  1. Was hast du bis jetzt vom Leben gelernt?

Es kommt nicht darauf an, wie häufig ich hinfalle, es kommt darauf an, dass ich immer wieder aufstehe.

  1. Wenn du irgendeine Superkraft haben könntest (möchtest), welche wäre es?

Die Kraft verletzte Seelen zu heilen.

  1. Willst du Kinder?

Ein ganz entschiedenes Vielleicht.

  1. Selbstlob ist wichtig: worin bist du gut?

Darin, beim Tanzen die Welt zu vergessen.

 

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Quelle: Alexas_Fotos, pixabay.com, LINK

 

ICH NOMINIERE FÜR DEN LIEBSTER-AWARD:

Einfach Sein

Schatzruhe

crazy for words

das normale Leben

Leergut und Langeweile

Unterwegs in Neukölln

Die Vogelfreien

Buchstabensuppe

Everyone is a vip to someone

Fassadenmärchen

emojiswelt

Licht am Fenster

Jenny und Stadtfrosch

Kugelkuh

Freilaufendes Schwarzwaldmädel

Die Toten Enden

Essen in Berlin16

One world poetry

Matschbirnen

Rosas friends

Schräge Vögel

Sozialarbeit macht sexy

Falls ihr mitmachen wollt: die Regeln stehen weiter oben!

Meine 6 Fragen an euch:

  1. Worüber bloggst du und wie bist du auf dieses Thema gekommen?
  2. Was gefällt dir am Bloggen?
  3. Kannst du ein persönliches Blogger*innen-Highlight benennen?
  4. Wie gehst du mit inneren selbstkritischen Stimmen um, die Zweifel, oder Scham beim Schreiben erzeugen?
  5. Gibt es etwas, das dich beim Bloggen stört? Wenn ja, was?
  6. Gibt es Blogger*innen, die dich bewegen, inspirieren, besonders begeistern? Wenn ja, wähle drei von ihnen aus und nominiere sie für den Liebster-Award

Viel Spaß wünscht euch Pauline aus dem Haus aus Papier!

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10 Gedanken zu “Lieb(st)er-Award

  1. Berührend, wie Du mit dem Zweifel lebst. Dass Du gut darin bist, beim Tanzen die Welt zu vergessen, ist eine wirklich gute Nachricht und das Foto dazu eine grandiose Untermalung!

    Gefällt 1 Person

  2. Ich habe es bei Jutta verschiedentlich erwähnt, ich arbeite mit Werkzeugen aus dem sogenannten A.R.T.S.-Programm, weil sie mir helfen und da gibt es die Inventur. Die kann jeder wie er will machen, für die Leute, die es möchten gibt es einen Fragenkatalog, man kann einige oder alle davon für sich oder vor der Gruppe beantworten, wie es beliebt. Da gibt es eine gute zum Thema Zweifel Ist mir klar, dass Selbstzweifel unter KünstlerInnen normal sind? Wenn wir die – okay, gewagte – These zugrunde legen, dass die Normalität, die beste Triebfeder ist (wenn wir „Normalität“ als mondäne Handlungen definieren ist es schon nicht mehr so gewagt…), dann bist du mit deinem Zweifel auf einem sehr guten Weg. Er kann ja auch ein Indikator sein, also in so weit, dass wenn man etwas macht und sich darin richtig liegend glaubt, zum Beispiel eine Textform, Sprache oder Perspektive beim Schreiben, und plötzlich obwohl man sich so sicher war kommt der Zweifel, dann mag man zunächst das Gefühl haben, dass er stört und seine Sachen verdammen, am Ende könnte am aber feststellen, dass man einfach nur weit gereist ist. Der Vergleich ist vielleicht auf den ersten Moment blöd, aber ich habe ihn so msanchmal im Kopf: Von meinem Campus in Heidelberg konnte ich mit dem Bus zum Hauptbahnhof und von dort innerhalb einer halben Stunden nach Mannheim, wo ich viel Sozialleben hatte und zeitweise auch auch arbeitete. Prima. Nahm ich aber die Straßenbahn, die eine große Rundfahrt durch mehrere Städte machte, dann war ich zwar anderthalb Stunden unterwegs und habe aber viel mehr gesehen, war im Kopf viel weiter gereist. Ich glaube so ist das im Schreiben auch mit dem Zweifel, er will, dass man was sieht, vielleicht mal was probiert, mal dies mal das, vielleicht mal was wagt, das total unpassend ist oder für einen selber überhaupt keinen interessanten Lesestoff geben würde etc.

    Gefällt 1 Person

  3. Dergl, lieben Dank für deinen Kommentar! Das Bahnfahr-Beispiel find ich überhaupt nicht blöd- beim Bahnfahren nehme ich auch manchmal Umwege, um mehr zu sehen, deshalb habe ich da sofort Bilder im Kopf, die ich NUR ( 😉 ) noch auf die Zweifel übertragen muss.
    Über den Begriff A.R.T.S.-Programm bin ich bei dir auch schon gestolpert- hatte gesehen, dass du das bei Jutta erwähnt hast- ich schaue jetzt wirklich mal nach, was ich unter Inventur finde… Viele Grüße!

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  4. Liebes Haus aus Papier. Danke für deine liebe Nominierung und es hat mir Spaß gemacht deine Fragen zu beantworten und dich zurückzunominieren. Da es nur deine eigenen Fragen sind könnte die Kette hier wohl zuende sein und ich danke dir für den guten Aufhänger um den Prozess des Bloggens zu reflektieren….
    Alles Liebe
    Jessi

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Kugelkuh, sehr gerne habe ich dich nominiert und mit Spannung deine Antworten gelesen! Auf die Idee, dass mich jemand zurücknominieren könnte, wäre ich nicht gekommen- ehrlicherweise muss ich noch darüber nachdenken, ob ich die Fragen überhaupt noch beantworten mag, da ich die Reflexion schon anderweitig geschrieben habe 😉 Trotzdem ein großes Danke an dich für die Nominierung und alles Liebe!
      Pauline

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