Mein Manifest! Die Welt, in der wir leben

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Auftakt:

Rutschfeste Sohlen

Wurden Mani empfohlen.

Die, die er vorher hatte,

das waren glatte.

Es folgte ein Test:

Da stand Mani fest.

 

Spielt Kinder, spielt! Sonst seid ihr verloren. (angelehnt an Pina Bausch)

 

Ich möchte nicht bestimmen, wie ihr leben sollt. Genauso wenig, möchte ich gegen etwas schreiben, sondern für etwas. Für eine bessere Welt. Denn wir haben nur eine Welt und vielleicht nur dieses Leben. Es liegt an Jedem von uns, wie viel Begegnung mit Neuem, Bereicherndem und Fremdem wir zulassen. Wenn euch etwas Angst macht, dann schaut in euch selbst und sucht den Schlüssel zu dieser Angst. Wir benötigen alle manchmal einen Schlüssel, um uns für etwas Neues zu öffnen. Um uns bereit zu machen für die exotischen Landschaften des Lebens. Anders denkende Menschen, anders lebende Menschen, anders liebende Menschen, anders aussehende Menschen erweitern unsere eigene Welt. Sie nehmen keinen Platz weg, sie verkleinern sie nicht- sie vergrößern sie! Eine erweiterte Welt lädt uns alle zum Staunen ein, zur Neugierde, zu dem Wunsch etwas spielerisch zu entdecken, wie Kinder es tun. Sie bietet die Möglichkeit gemeinsam etwas zu erreichen, sich zu unterstützen, am Glück des Anderen teilzunehmen, das eigene Glück zu teilen. Denn Glück, das sich nicht teilen lässt, das löst sich wieder auf. Glaubt an eure Träume, verschenkt sie an die Welt. Traut euch zu fühlen, zu leben, zu sein! Ladet eure Nachbarn ein. Feiert den Tanz des Firlefanz. Traut euch zu denken, was euch richtig erscheint und nicht, was die Medien vorprogrammieren. Traut euch anderer Meinung zu sein und Dinge zu tun, die es so noch nicht gab. Ihr habt alle Träume und den Glauben an das Gute in euch. „Cool“ ist nicht, wer eine Maske trägt – wahrlich „cool“ ist die Person, die sich traut zu zeigen, was sie wirklich bewegt. Wir sollten den Mitmenschen mit Respekt begegnen und mit Nächstenliebe, denn diese Liebe ist in allen von uns. Diese Liebe möchte gelebt werden! Und wie viele von uns leben diese Liebe bereits. Es sind so Viele, die ein Lächeln verschenken, die Anderen zuhören, die sich engagieren, die helfen, wie sie es eben können. Es sind so Viele, die Projekte ins Leben rufen, um ihre Liebe zu teilen. Es sind so Viele, die einer anderen Person die Tür aufhalten, ihr den Sitzplatz anbieten, sich nach etwas bücken, was einer anderen Person herunterfiel. Und dann gibt es Menschen, die gerne mehr tun würden und sich wertlos oder unfähig vorkommen, da sie nicht das tun können, was sie gerne tun würden. Doch auch ihr bereichert diese Welt, denn ihr träumt von einer besseren. Und jeder Traum verändert ein Stück des Universums. Jede Veränderung beginnt mit einem Traum! In jedem von uns wohnt etwas Kostbares, etwas Großartiges, das zum Leben und Leuchten gebracht werden kann. Niemand von uns sollte Angst davor haben, Fehler zu machen, denn Fehler machen wir alle. Jeder Fehler bietet die Möglichkeit daran zu wachsen und wer wachsen möchte, der zeigt Größe und gibt diesen Fehler zu. Wenn wir uns erlauben Fehler zu machen, auf dem Weg in Etwas richtig gut zu werden, dann erlauben wir es auch den Anderen. So verlieren Neid und Konkurrenz an Kraft und mehr von dieser Kraft erhält jeder von uns! Wenn wir lernen uns selbst zu lieben, dann haben wir die Möglichkeit anderen Menschen, Tieren und der Natur in Liebe zu begegnen. So kann es gelingen, etwas von dieser Welt zu retten, denn was wir lieben, das möchten wir erhalten.

 

(Diesen Text habe ich für mein Studium (Biografisches und Kreatives Schreiben) geschrieben. Bisher habe ich nur Texte gebloggt, die ich nicht im Rahmen des Studiums geschrieben habe. Bei diesem Text mache ich eine Ausnahme, da er, wie ich finde, vom Teilen lebt.)

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36 Gedanken zu “Mein Manifest! Die Welt, in der wir leben

  1. Dein Manifest ist für mich wie ein Aufruf zum Frühling. Überall um uns herum könnte es knospen, wenn wir die Köpfe nur etwas mehr Richtung Sonne neigten. Was mich nachdenklich stimmt: Wie leicht es doch manchmal ist, anderen Fehler zuzugestehen (oder sie nicht mal als solche zu sehen und zu bewerten) – und wie schwer bei einem selbst.

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    1. Und passend zum erahnenden Frühling scheint die Sonne! Danke! Ja, ich gebe zu, dass es mir auch nicht immer leicht fällt mir Fehler zuzugestehen…also, dass ich auch ok bin, wenn ich Fehler mache. Vermutlich überzogene Ansprüche an mich selbst, oder Idealismus?

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  2. Liebe Pauline,
    ich würde dein Manifest ganz zustimmen. Danke für das Teilen. Mir gefällt den Satz:
    „Wir benötigen alle manchmal einen Schlüssel, um uns für etwas Neues zu öffnen.“ Ja lass uns uns öffnen, für das Neues, was kommt….
    Liebe Grüße,
    Clara Ombra

    Gefällt 3 Personen

  3. Ich war viel zu alange nicht mehr hier.
    Ich mag deine Wortspiele so und den Inhalt. Einfach alles lese ich sehr gern 🙂 – und kann noch so viel lernen.
    Ich würde es mich ja gerne wagen Biografisches und Kreatives Schreiben zu studieren. Aber mein Herz brennt gerade so für soziale Arbeit.
    Aber ein bisschen (sehr) neidisch bin ich auf den Input, den ihr dort bekommt! Aber freue mich für euch 🙂

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        1. Schau doch mal auf die Website- ich habe die hier verlinkt, wenn du mehr Informationen haben magst! Unter diesem Manifest-Text einfach auf Biografisches und Kreatives Schreiben (habe ich in blau geschrieben), klicken. Das ist der Link. (Ich weiß nicht, ob ich das jetzt richtig verstanden habe, ob du bereits Soziale Arbeit studiert hast? Also, um den Master zu machen benötigst du ein abgeschlossenes Studium und ein wenig Berufserfahrung.)

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  4. Hm. Ich mag dein Manifest. Und die Sache mit den Schlüsseln beschäftigt mich. Brauche ich einen Schlüssel, frage ich mich? Für manches ja. Da ist es einfach. Ziemlich einfach. Für Anderes nicht. Vor Kurzem waren hier in der Gegend die Straßen abgesperrt, weil eine Demonstration der Republikaner stattfand. Aus meiner Perspektive waren dort anders denkende Menschen versammelt. Ich habe das nicht als Bereicherung empfunden. Die Kundgebung hat mir Angst gemacht und ich fand keinen Zugang. Schon gar keinen Schlüssel. Und in dieser Angst, kann ich die Angst der Anderen nachempfinden. Und ich frage mich, was hier gebraucht würde, um der Angst zu begegnen. Was wäre der Schlüssel? Zutrauen?

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  5. Der anfang deines textes erinnert mich an meinen. Nicht für andere bestimmen zu wollen, wie die Welt aussehen soll, und das man sie sich doch nur selbst einrichten kann.
    Und schön das das mit dem eventuellen Überwinden von eigner Hürden in Verbindung steht.

    Gefällt 2 Personen

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